Das ist erst der Anfang

Das ist erst der Anfang

Perlen Packaging eröffnete mit einer offiziellen Zeremonie mit rund 60 Gästen am 5. November das neue Werk in Brasilien.Den ganzen Tag wurde in Anápolis am neuen Standort von Perlen Packaging noch fieberhaft gearbeitet, die letzten Beschriftungen montiert und die erste von drei Schneidanlagen betriebsbereit gemacht. Dann war alles bereit zum Eintreffen der geladenen Gäste, die sich an einem R undgang einen ersten Eindruck von der Anlage verschaffen konnten. 2'700 m2 Fläche stehen zur Verfügung, mehr als genug Platz für die Lagerung des Rohmaterials, für die Produktion und die Lagerung der zugeschnittenen und sauber verpackten Rollen.

Die Schneidanlagen sind in einem 500 m2 grossen Reinraum untergebracht, der nach den neuesten GMP-Richtlinien von Philipp Morgenthaler geplant worden ist. Er führte dann auch gleich eine der vier Gruppen durch den Rundgang. Und wie immer gab es Neues und Interessantes zu erfahren. Zum Beispiel, warum die PVdC-Rollen immer in schwarzer Folie verpackt werden. "PVC ist nicht lichtempfindlich, die PVdC-Beschichtung wird hingegen spröde, wenn sie dem Licht dauerhaft ausgesetzt ist. Das wäre zwar einerseits nicht negativ für die Barrierewirkung, andererseits kann die Folie aber nicht mehr tiefgezogen werden, sie wird weniger elastisch und würde brechen", erläuterte er. Die rund 60 Gäste, vorwiegend Kunden aus Lateinamerika sowie lokale Behördenvertreter, zeigten sich höchst beeindruckt vom Aufbau der Anlage, die neue Standards setze.

"Das ist erst der Anfang", meinte Wolfgang Grimm, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Perlen Packaging an der anschliessenden Eröffnungsfeier in einem nahegelegenen Hotel. In einem ersten Schritt stehen in Brasilien jetzt Schneidkapazitäten für 3'000 Tonnen Folien pro Jahr im Dreischichtbetrieb zur Verfügung. Damit soll der schnell wachsende brasilianische Markt weiter erschlossen werden. Nächstes Jahr plant Perlen Packaging in Brasilien rund 20% zu wachsen. Zurzeit sind 20 Mitarbeitende in Brasilien für Perlen Packaging tätig, diese Zahl soll aber ansteigen. Im Vollausbau ist ein Dreischichtbetrieb geplant.

Der gesamte lateinamerikanische Markt ist besonders interessant für Folien mit hohen Barrieren, da in der Region eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. "Mittelfristig planen wir am Standort in Brasilien eine Beschichtungsanlage zu integrieren. Dazu stehen genügend Raumreserven zur Verfügung" meinte Wolfgang Grimm. Gegenwärtig bezieht der Standort die beschichteten Folien vornehmlich von Perlen Packaging in China.

In Brasilien beträgt der Anteil von Generika am Umsatz der Pharmaunternehmen 32%, gemessen an den Stückzahlen der Medikamente sind es über 70%. Der Generika-Markt wird dominiert von lokalen Pharmaunternehmen wie Teuto und Europharm. Diese sind überwiegend in den beiden Pharma-Clustern rund um São Paulo und im Bundesstaat Goiás angesiedelt, in dem Anápolis liegt. Peter Schildknecht, CEO der CPH-Gruppe, beleuchtete dieses Engagement aus der Sicht der CPH- und Verpackungsstrategie und dankte in seiner Ansprache den Kunden für ihr Vertrauen und allen Beteiligten für die exzellente Arbeit, allen voran Wolfgang Grimm und seinem Team und Wellington Branquinho, dem Geschäftsführer von Perlen Packaging Anápolis. Wellington Branquinho schloss in seiner Rede Familie, Freunde und Geschäftspartner ein und dankte insbesondere für das Vertrauen und das langfristige Engagement zur Entwicklung des lateinamerikanischen Marktes. Mit einem ausgezeichneten Dinner fand der Anlass einen würdigen Abschluss. Obrigado e muito successo.

Christian R. Weber
Head of Corporate Communications
CPH Chemie + Papier Holding AG


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